Eistaubenkette

Hauptsonderschau 2019

   


8. - 10. November 2019 in Hummetroth
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Einladung
Meldebogen
Ausstellungsbestimmungen

   

Programmübersicht zur Hauptsonderschau 2019
Freitag, 08.11.2019
Einsetzen der Tiere von 16.00 - 22.00 Uhr

Samstag, 09.11.2019
Archäologischer Park "Römische Villa Haselburg"
64739 Höchst i.Odw. - Hummetroth
Führung auf der Haselburg Beginn: 10.30 Uhr Kosten 4,00 € pro Person.
200 m von der Ausstellungshalle entfernt. Dauer ca. 1 Stunde
Anmeldung bis 25.10.2019 bei Michaela Orth Tel.: 06163-2467
Mail: mi-orth@web.de

Schauöffnung ab 15.00 Uhr

Züchterabend im Gasthaus zum Odenwald in Hummetroth
Beginn 20.00 Uhr

Sonntag, 10.11.2019
Tierausgabe HSS ab 14.00 Uhr


Übernachtungen können direkt im Vereinslokal unter Pension-odenwald.de gebucht werden. Weiter Übernachtungsmöglichkeiten finden Sie in der Eistaubenpost 2019

   

"1. Eistauben-Open 2019"

   

am 06.Oktober 2019

Eistaubenopen

in Groß-Bieberau (Landkreis Darmstadt-Dieburg)
Zum Meldebogen

Liebe Eistaubenfreunde

Am Sonntag, den 06.10.2019 findet die 1.Rassegeflügel-Open an der Geflügelzuchtanlage in Groß-Bieberau statt. Zu dieser Ein-Tages-Veranstaltung lädt der Kreisverband Dieburg ein. Es werden die mitgebrachten Jungtiere durch Preis- und Sonderrichter beurteilt. Der Züchter ist bei der Beurteilung/Prämierung live dabei. Der Kreisverband Dieburg vergibt als Anerkennung der züchterischen Leistung Diplome und Preise. Der Sonderverein der Eistaubenzüchter beteiligt sich mit seiner 1.Eistauben-Open an dieser Veranstaltung. Die anwesenden Sonderrichter besprechen und beurteilen die mitgebrachten Jungtiere. Die besten Jungtiere werden in den jeweiligen Klassen prämiert. Die Klassen werden je nach Beteiligung der einzelnen Farbenschläge zusammengestellt. Aus den Klassensiegern werden der „Eistauben-Jungtier-Champion 2019“ und die weiteren Platzierungen gekürt. Die Veranstaltung des Kreisverbandes beginnt bereits ab 8.00 Uhr. Der Beginn der Eistauben-Open ist für 10 Uhr vorgesehen, damit Anreisen mit größeren Entfernung ebenfalls angenehm möglich sind. Wer gerne samstags schon anreisen möchte, kann sich gerne zwecks Übernachtungsmöglichkeiten bei mir melden. Für den ausrichtenden Ortsverein ist eine pauschale Startgebühr von 5,- pro Züchter vorgesehen. Damit wird die Bereitstellung der Käfige und der Räumlichkeiten wertgeschätzt. Eine Tierzahlbeschränkung gibt es nicht. Jeder Züchter kann so viele Tauben mitbringen wie er möchte. Zur besseren Planung wird lediglich die Anzahl an Tauben je Farbenschlag von jedem Züchter benötigt. Für Essen und Trinken sind der GZV Groß-Bieberau und der Kreisverband Dieburg vorbereitet. Nach dem Mittagessen werden die Champions gekürt und die Diplome der Klassensieger übergeben. Das Ende der offiziellen Veranstaltung wird voraussichtlich gegen 14 – 15 Uhr sein.
Wir freuen uns auf Euer Kommen!
Dr. Jens Herbert, 2. Vorsitzender SV der Eistaubenzüchter,

   

Pfingsttreffen 2019
in Langenbernsdorf Ferienhof Stude
vom 08.06.2019 bis 10.06.2019

   

Pfingsten 2019

   
Zum diesjährigen Pfingsttreffen hat uns Manuel Farr nach Sachsen in das Zwickauer Land eingeladen. Pünktlich zum Mittagessen trafen alle Teilnehmer in der Kutscherstube auf dem Reiterhof Stude in Langenbernsdorf ein. Nach der herzlichen Begrüßung und einem sehr guten Essen begaben sich die Männer zu ihrer alljährlichen Jahreshauptversammlung. Inzwischen waren die Wolken verschwunden und wir Frauen saßen während dieser Zeit zusammen bei herrlichem Sonnenschein auf den sehr schön angelegten Hof vorm Pferdestall. Wie immer gab es viel Gesprächsstoff und die Kinder waren auf dem Spielplatz und am Kaninchenstall ausreichend beschäftigt. Zwischenzeitlich wurden auch die nett eingerichteten Gästezimmer mit den Namen „Schmetterling, Eule, Kuh oder Blume“ bezogen. Entsprechend dem Namen der Zimmer passte von der Bettwäsche, Wanddekoration über Bettvorleger bis hin zum Toilettendeckel alles – ich habe nicht gezählt, wie viele Schmetterlinge wir im Zimmer hatten. Nach nur knapp 2 Stunden überraschten uns die Männer schon mit dem Ende der Versammlung, denn es ging auf zur Kremserfahrt. 2 Pferdefuhrwerke warteten bereits vorm Hof. Mit viel Spaß und Witz und einem kühlen Bier wurden wir durch den Werdauer Wald gefahren. Die Kutscher hatten dabei auch manch Interessantes über die Gegend zu berichten. Auf dem Reiterhof angekommen wartete man bereits mit einem deftigen Abendessen auf uns und der Abend nahm mit lockerer Unterhaltung und interessanten Gesprächen seinen Lauf. Am Pfingstsonntag fuhren wir nach einem entspannten Frühstück ins nahe gelegene Schloss Blankenhain. Dort befindet sich das Deutsche Landwirtschaftsmuseum, ein Freilichtmuseum der ländlichen Kultur, Technik und Arbeit für Mitteldeutschland aus der Zeit zwischen 1890 und 1990. In einer interessanten Führung von einer ehemaligen Mitbewohnerin des Schlosses wurde uns die Nachkriegsgeschichte und die Entwicklung der Landwirtschaft in der DDR aus eigenem Erleben beeindruckend erzählt. Sie berichtete uns von den früheren Besitzern des Schlosses z.B. Industrielle, die bereits vor 1900 eine Fußbodenheizung installierten, aber auch von der Enteignung des letzten Besitzers und der anschließenden Nutzung des Schlosses von Umsiedlerfamilien. Bemerkenswerterweise ist trotz der jahrelangen Umnutzung viel erhalten geblieben. Der Sohn des letzten Grundbesitzers hat dem Schloss als Erbe jetzt sein Mobiliar zur Verfügung gestellt, sodass vieles wieder sehr authentisch gezeigt werden kann. Die Ausstellung zur Landwirtschaftsgeschichte, die Entwicklung der Traktoren, die Neubauernstelle, das DDR-Flugzeug als Düngerstreuer, aber auch das Mühlenhaus waren selbst für unsere zwei Jüngsten sehr interessant. Sehenswert war auch ein transportables, ausziehbares Leichtbauhaus, in dem eine typische DDR-Eisdiele mit allem Inventar nebst Kuchen und Eis dargestellt war. Zum Abschluss gab es ein Gruppenfoto vor dem Taubenhaus. Danach fuhren wir auf ein kleines Dorf in eine sehr beliebte Gaststätte. Bei leckerer Pizza und großen Eisbechern stärkten wir uns. Die gegenüberliegende Minigolfanlage animierte einige Züchter sich auch einmal einem neuen - sportlichen Hobby zu widmen. Gesagt – getan, wir versuchten uns mit Minigolf spielen. Erstaunlicherweise machte das großen Spaß und manch einer hatte bemerkenswerte Ergebnisse zu verzeichnen. Einige Züchter, die am Montag nicht mehr dabei sein konnten, besuchten in dieser Zeit die Zuchtanlage mit Ziergeflügel von Manuels Arbeitgeber. Bei schönem Wetter saßen wir im Biergarten des Reiterhofes zusammen und ließen den Abend gemütlich ausklingen. In kleiner Runde waren wir uns alle einig, dass es ein sehr gelungenes, interessantes und entspanntes Pfingsttreffen war. Vielen Dank an Manuel für die viele Mühe und gute Organisation. Schade ist nur, dass die Beteiligung immer weniger wird. Am Pfingstmontag haben sich dann alle nach dem Besuch der Zuchtanlage eines Ziergeflügelzüchters mit schönen Eindrücken auf die Heimreise begeben.
Elke Penndorf
   

Wir nehmen Abschied von

Erwin Beck

   
Beck_trauer    

Der BDRG-Ehrenmeister und Meister der Deutschen Rassetaubenzucht, unser Zuchtfreund  Erwin Beck, ist am 28. Oktober im gesegneten Alter von 92 Jahren verstorben. Von Jugend an war Erwin Beck der Geflügelzucht verbunden. Sein Vater, der unvergessene Georg Beck, hatte beim Sohn das Interesse am Rassegeflügel geweckt. Erwin Becks züchterische Laufbahn begann kurz nach dem Zweiten Weltkrieg. Er entdeckte seine Liebe zu den Eistauben, die ihn ebenso wie die Bantam einige Jahrzehnte begleiten sollten. Als seine Sehkraft nachließ, musste er sich nach dem Tode seiner Ehefrau Gertrud schweren  Herzens von seinen Tieren trennen.
Bei der Zucht der Eistauben musste Erwin Beck mit wenig berauschenden Ausgangstieren beginnen. Mit Freude und Elan machte er sich ans Werk. Schon nach kurzer Zeit gelang es ihm einige belatschte Farbenschläge und später vor allem auch die glattfüßig geschuppten Eistauben zu großer Blüte zu bringen. Einige Jahre mussten die Eistauben seine Zuchtanlage auf seinem Grundstück in Dreieich-Sprendlingen mit schwarzen Sächsischen Storchtauben mit Rundhaube teilen, mit denen er bei der Deutschen Junggeflügelschau in Hannover das Blaue Band erringen konnte.
Im Jahr 1958 legte Erwin Beck seine Preisrichterprüfung ab und war in der Folge bei Sonderschauen und Großschauen als SR für Eistauben und Bantam im Einsatz. An seinem großen Fachwissen ließ er stets andere teilhaben. Seine Vorträge wurden immer gern gehört, seine Fachberichte mit Aufmerksamkeit gelesen. Seine Ankündigung, rechtzeitig mit dem Preisrichten aufzuhören, bevor durch Fehler vielleicht der gute Ruf geschädigt wird, hat Erwin Beck wahrgemacht. Ein Mann ein Wort – so kennen ihn seine langjährigen Wegbegleiter.
Seine Lebenseinstellung, das Fachwissen, sein hohes züchterisches Können und vor allem auch sein Organisationstalent befähigten ihn, hohe Positionen in Verbänden einzunehmen. Von 1949-1959 war er Jugendobmann des LV Hessen-Nassau und viele Jahre auch Bundesjugendobmann. Dem Vorstand seines Ortsvereins, dem GZV 07 Sprendlingen, gehörte er ab 1958 als Schriftführer an. Über 30 Jahre stand er später an der Spitze des Vereins. Unter seiner Regie wurde mit viel Eigenleistung die Vereinszuchtanlage am Stadtrand gebaut, deren Existenz heute durch Pläne der Stadt Dreieich gefährdet ist. Drei Jahrzehnte führte Erwin Beck den SV der Eistaubenzüchter, war Ausrichter mehrerer Pfingsttagungen und Hauptsonderschauen. 1988 mit der Übergabe an seinen Nachfolger, Peter Jahn, wurde er zum Ehrenvorsitzenden ernannt.
Auch im Bantam-Klub hat sich Erwin Beck große Verdienste erworben. Er züchtete die kecken kleinen Urzwerge in den Farbenschlägen weiß-schwarzcolumbia und schwarz. 1981 mit der goldenen Nadel des SV geehrt, übernahm er von 1983-1993 das Amt des stellvertretenden Vorsitzenden. 1988 hat er in Sprendlingen die Bantam-Schau ausgerichtet. Seit 1993 ist er Ehrenmitglied im Bantam-Klub.
Mit der Gradlinigkeit, die ihn auszeichnete, führte er zunächst von 1971-1984 die PV Hessen-Nassau und von 1983-1993 den VDRP. Seine richtungsweisende Arbeit wird von beiden Organisationen mit dem Ehrenvorsitz gewürdigt.
Wir werden in den Stunden des Abschieds mit unseren Gedanken bei seiner Tochter Heike sein. Sie hat ihren Vater, der sich nach dem Tod seiner Frau regelmäßig mit der Bahn auf den Weg zu ihr und ihrem Mann Ludolf nach Münster bei Dieburg machte, auch in den letzten Jahren als Erwin Beck nicht mehr zu ihr reisen konnte, liebevoll unterstützt und sich um sein Wohlergehen gekümmert. Erwin Beck, der ein Mann der leisen besonnenen Worte war, hat sich einen Abschied ohne viele Menschen und Reden gewünscht. Das werden wir respektieren und seiner stets mit Hochachtung erinnern.
BDRG, VDRP, VZV, VDT, LV und PV Hessen-Nassau, KV Dreieich, Bantam-Klub, SV d. Eistaubenzüchter, GZV 07 Sprendlingen

   

Ein Eistaubenbericht von Jens Herbert ist in tierschutz
veröffentlicht.

   
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